Holz

Holz ist ein idealer Brennstoff für moderne Feuerstätten, denn Holz ist der einzige Brennstoff, der seine eigenen Abgase schluckt.
Naturbelassenes Holz ist ein idealer Brennstoff. Er ist regenerierbar und enthält weder Schwefel noch Schwermetalle und verbrennt in modernen Holzfeuerungsanlagen sehr sauber. Ausdrücklich muss darauf hingewiesen werden, dass auch unseren bedrohten Wäldern die Entnahme von Brennholz keinerlei Schaden zufügt. Im Gegenteil: Brennholz ist ein Nebenprodukt der Waldwirtschaft, das bei der waldbaulich notwendigen Pflege anfällt. Die dabei erzielten Erlöse durch den Verkauf von Brennholz sind eine nicht unwesentliche Unterstützung für Pflege und Erhaltung der Wälder. Foto: www.infoholz.de

 

 

Tipps fürs Heizen mit Holz
Wer sich vor dem Kamin oder Kaminofen unbeschwert am Holzfeuer erfreuen möchte, sollte einige Punkte beachten.

Brennholz: Zum Heizen sollte ausschließlich lufttrockenes Holz mit einer Restfeuchte von maximal 20 Prozent verwendet werden. Je trockener das Holz, desto höher der nutzbare Energiegehalt. Selbstverständlich muss das Holz unbehandelt sein, Rinde kann mitverfeuert werden.

Holzkauf: Beim Kauf nach Raummetern haben Laubhölzer wie Eiche oder Buche den höchsten Heizwert. Beim Holzkauf nach Gewicht entscheidet man sich wenn möglich für Nadelholz.

Schlagen, spalten und lagern: Heizholz wird am besten zwischen Dezember und Februar geschlagen. Das Holz vor dem Lagern unbedingt in Scheite oder Stücke von maximal zehn bis 20 cm Umfang spalten, um ein schnelles Austrocknen zu ermöglichen. Anschließend luftig lagern und niemals in Plastikfolie packen.

Vermeidung von Rauch- und Rußentwicklung: Der Schornstein sollte mindestens fünf Meter hoch sein, um den sicheren Rauchabzug zu gewährleisten. Beim Nachlegen die Ofentür immer erst einen Spalt und erst nach einigen Sekunden langsam so weit wie möglich öffnen. Das neue Holz mit der Zange so tief wie möglich in den Brennraum legen. Nehmen Sie kleine Holzscheite, dann ist die Rauchentwicklung geringer. Die Luftzufuhr zum Brennraum erst deutlich verringern, wenn das Holz durchglüht. So kann unnötige Rußbildung verhindert werden.

Weitere Infos zum Thema Holz finden Sie unter:
www.infoholz.de
www.brennholz.com
 

Heizwerte
Je nach Baumart hat Brennholz unterschiedliche Heizwerte. Unter Heizwert versteht man die bei der Verbrennung von einem Kilogramm Holz freigesetzte Wärmemenge, gemessen in Kilowatt/Kilogramm.

Ein Raummeter luftgetrocknetes Laubholz mit 15 Prozent Restfeuchte - das sind rund 450 Kilogramm Holz - enthält beispielsweise so viel Heizenergie wie 210 Liter Heizöl oder 385 Kilogramm Braunkohlenbriketts.

Der Heizwert von Holz ändert sich: Jeder weiß, "Wasser brennt nicht". Diese Erkenntnis gilt auch für nasses oder feuchtes Holz. Der Wassergehalt des Holzes beeinflusst den Heizwert und damit unmittelbar den Nutzungsgrad einer Holzfeuerung.

Je höher der Wassergehalt im Holz ist, umso geringer ist der Heizwert! Das bedeutet: Verlust wertvoller Wärmeenergie, Gefahr der aggressiven Kondenswasserbildung im Schornstein, Mehrverbrauch an Brennholz.